25.07.2018

12 von 12 am 25.

Irgendwie ging es nicht, meine "12 von 12" zu veröffentlichen. Entweder es gab kein Internet oder ich hatte keine Zeit. Nun aber:
Wir sind im Urlaub: Morgen in den Österreich.

Als wir auf dem Parkplatz ankommen, ist er noch schön leer.

Wir wandern um den Schwarzensee und genießen die fantastischen Ausblicke, wie diesen hier.

Auch die kleinen Dinge am Wegesrand muss man sehen.

Wollen wir noch zur nächsten Hütte? Nein, wir biegen links ab und umrunden an diesem Tag nur den See.

Blümchen am Weg.

Etwas zur kleinen Erfrischung zwischendurch....

... und zu einer etwas größeren(wenn man denn Badezeug dabei hat, sonst nur die Füße).

Mittagessen für mich.

Das Bild vom Bauch- wächst weiter.

Stadtbummel durch St.Gilgen. Hier das Rathaus.

Blick über den Wolfgangsee.
Da Caro plötzlich krank geworden ist, diesen Monat ohne Liste zum sammeln.Ihr neuster Post klingt aber, als wäre die Ursache gefunden und sie selbst auf dem Weg der Besserung.

13.07.2018

Lapbook "Jesus sucht Freunde" bzw. "Mit Jesus unterwegs"

Schon länger wollte ich euch von den Lapbooks berichten, die ich mit meinen Religionskindern in Klasse 1 und 2 gewerkelt habe. Doch dann kam alles anders, ich wurde schwanger und hoffte, das die Kinder und ich das noch fertig machen können. Irgendwann war jedoch klar: "das wird nichts mehr". Nun sind auch schon Sommerferien, sodass ihr nun nur die halbfertige Version zu sehen bekommt und die Idee, die dahinter stand.

Informiert hatte ich mich zu Lapbooks im Internet mittels Suchmaschiene, beim Zaubereinmaleins und der Ideenreise gibt es auch ganz viele Ideen dazu. Die Idee das auch schon in Klasse 1 umzusetzen, stammt von den Tabgha Kids, von denen ich auch den Titel übernommen habe.
Da der sächsische Lehrplan Religion für Klasse 1/2 über zwei Schuljahre geht, ich aber für mich zwei verschiedene Titel brauchte (auch, um 1 und 2 auseinander zu halten), hieß das Thema in Klasse 1 "Jesus sucht Freunde" und in Klasse 2 "Mit Jesus unterwegs". Verortet ist es im Lernbereich 3 ("Einblick gewinnen in das Land und Leben zur Zeit Jesu" und ausgewählte Jesusgeschichten) sowie im zweiten Wahlpflichtthema( "Das Leben zur Zeit Jesu").

Theoretisch könnte man das Ganze auch aufeinander aufbauen aber da ich als kirchliche Lehrkraft meist nur ein Schuljahr an derselben Schule bin, hat sich bisher noch keine Gelegenheit dazu ergeben.
Die Kinder kannten die Methode "Lapbook" noch nicht, sodass ich im Inhalt wenig Wahlmöglichkeiten gelassen habe(ja, das wiederspricht zum Teil dem Lapbook-Ansatz). Mir ging es vor allem um eine Grundeinführung und die Ergebnissicherung, die im Lapbook nochmal anders wirkt.
Gestartet bin ich für die Erstklässler mit der "Reise an den See Genezareth" nach Elisabeth Buck. Zunächst mussten wir das Lapbook falten, dann wurde der See gestaltet(wer wollte mit Pflanzen) und noch die Berge im Hintergrund gemalt.
In der Stunde danach lernten wir den Beruf des Fischers am Beispiel von Simon Petrus kennen, falteten das Boot und brachten das Fischernetz an. Die Kinder durften wählen, ob sie den Fischer ins Boot malen wollten und auch welchen Teil des Fischzuges sie gestalteten. Einige malten richtige Unterwasserwelten mit Tauchern und Quallen.
Die Woche drauf schauten wir uns an, wie die Leute lebten,mit dem Fokus auf die Häuser. Dazu nutzen wir ein Bild in einem Schulbuch für Klasse 5/6. Den Einblick in das Haus erarbeiteten wir mit Hilfe der Kopiervorlage der"Reli-Reise" vom Klett- Verlag. Fürs Lapbook habe ich die entsprechend der Hausgröße angepasst.
Außerdem lernten die Kinder noch einen zweiten Beruf kennen, den des Zöllners. Die schnellen Schüler haben Levi dann noch neben das  Haus gemalt, bei einem Kind denke ich, dass es eher sich selbst gemalt hat.
 
Die große Leerfläche in der Mitte, wollte ich in der Woche darauf füllen lassen. Angedacht war, die Geschichte der Kindersegnung darzustellen und sich selbst dazu ins Verhältnis zu setzen. Damit wäre das Thema in Klasse 1 abgeschlossen gewesen. Das musste dann leider wegfallen.
Immerhin habe ich geschafft noch jedem Kind eine Rückmeldung zu geben, wie es in seinem Lapbook gearbeitet hat (mit Smileys).

 Da unklar war, inwieweit die Zweitklässler schon mit dem Thema beschäftigt waren, bin ich bei denen etwas anders vorgegangen. Außerdem hatten "meine" ein deutlich höheres Arbeitstempo als die Erstklässler.
Hier erfolgte der Einstieg über die Karte von Israel (ebenfalls "Reli-Reise") mit der Verortung von Meeren und Seen. Diese wurde farbig gestaltet. Im Unterschied zur ersten Klasse kann man hier den See nach oben klappen und findet das verlassene Fischernetz, mit dem Satz "Simon Petrus, du bist ein Menschenfischer"-von den Kindern vorgeschlagen und ausgewählt. Danach habe ich mit den Kindern die verschiedenen Berufe erarbeitet, hier mit dem "Spurenlesen 1/2" aus dem Calwer-Verlag. Zur Wiederholung und Festigung haben wir diese dann in der folgenden Stunde beim Leben in der Stadt gesucht und benannt. Hier zeigten sich meine Schüler so interessiert, dass wir die Geschichte von Levi nicht mehr behandeln konnten, sondern nur noch das Haus aufklebten. Das Kästchen unten rechts ist ein Leporello, auf dem man die 12 Jünger findet. Dazu hätte dann die "Heilung des Bartimäus" gehört.

Das Bild zeigt mein Lapbook, wie ich es mir fertig vorstelle, da die der Zweitklässler in der Schule verblieben und dann von meiner Vertretung zurückgegeben wurden. So konnte ich den Kindern auch keine Rückmeldung mehr geben.

Insgesamt hat es sehr viel Spaß gemacht, das Lapbook zu erarbeiten und zu gestalten. Wenn ich es irgendwann mit einer Klasse noch einmal mache, würde ich in Klasse 1 die Mittelseite gestalten(Berge, See, Haus, Menschen) und in Klasse 2 dann entsprechend auf den Seitenklappen erweitern (Karte, Berufe, Jünger-Leporello, evtl. Merkheft zum Haus).

05.07.2018

WMDEDGT?

Wie jeden 5 will Frau Brüllen wieder wissen: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?". Das frage ich mich manchmal auch...

Ich liege im Bett und will endlich schlafen, es ist schon heute und vor dem offenen Fenster ein wütendes Gekreische. Da ich endlich herausfinden will, ob es "nur" die Katzen sind oder doch mehrere Tierarten aufeinander treffen, stehe ich nochmal auf. Ich sehe zumindest einen der Kontrahenten: eindeutig Marder, wohlgenährt.

Schließlich kommt der Mann auch in sein Bett, schläft kurz darauf wie seine regelmäßigen Atemzüge beweisen (wie macht der das?) und ich bin munter. In meinem Bauch turnt aber auch unser Nachwuchs fröhlich umher. Vielleicht hilft kurz aufstehen und schaukeln? Die Blase ist auch schon wieder voll.... . So geht es die halbe Nacht, ich höre regelmäßig die Glocken schlagen.

Kurz nach acht(da war ich dann gerade eingeschlafen), werde ich gefragt, ob ich mit frühstücken will. Bin noch kurz knatschig, dann gehts los: Tee kochen, Tisch decken, gemeinsam essen, Mittagessen klären- Alltagskram eben.

Ich will noch schnell die Karte für die kranke Familie fertig basteln und schreiben, aber schnell ist heute gar nicht: Leim alle, Briefumschlag in passender Größe gesucht, Posteitzahl gesucht (und endlich die neue Adresse ins Addressbuch einegtragen), Text verfasst.
Dann ist es auch schon Zeit zum "Sport" aufzubrechen. Kurz können wir noch quatschen, weil der Raum noch besetzt ist. Trotz 30°C treffen sich 12 Frauen zu "sanften Bewegungen in der Schwangerschaft", gemeinsam schwitzt es sich einfach besser. Heute mit häufigeren Trinkpausen. Nach einer Stunde ist es geschafft. Beim Entspannungsteil turnt wieder jemand kräftig in mir(war ja auch Bewegung angesagt). Wir verabschieden uns alle in die Sommerpause, denn die Kursleiterin hat Urlaub.

Gegen 13 Uhr bin ich wieder zu Hause, wo der Mann zum ersten Mal Brühnudeln kocht. Ein sehr leckeres Essen an so heißen Tagen. Danach lese ich ein wenig und versuche anschließend noch etwas Nachtschlaf aufzuholen. Mehrere SMS, Musik durch die Nachbarn und ein schon wieder aktives "Krümel" halten mich ab. Dann eben nicht, stattdessen computern und gucken, was bei anderen so los ist. Kurz darauf gibt es Kaffeetrinken (Eis für den Mann, Obst und Mandelhörnchen für mich).
Ich suche noch fix zusammen, was ich der Kollegin mitnehmen will und mache mich auf den Weg zu ihr. Am Ziel ist eine große Baustelle, sodass sich die Parkplatzsuche auch mit dem kleinen Auto etwas schwierig gestaltet. Die nächsten reichlich anderthalb Stunden vergehen viel zu schnell, denn ich darf in den Ordnern der Kollegin stöbern, die sie wiederum von jemandem übernommen hat. Drei Schieber voll Material, nach Themen sortiert (N. daher bekomme ich auch meine Ideen). Ich bin von der Fülle etwas erschlagen und muss erstmal sondieren, zu was ich schauen möchte. Nach den 90 Minuten raucht mir dann auch der Kopf.
Auf dem Heimweg noch schnell zur Sparkasse und Tomaten kaufen. Es gibt 6 Sorten im Supermarkt aber nur eine ist aus Deutschland.

Im Garten pflücke ich etwas Basilikum, denn heute gibt es Tomate-Mozzarella zum Abendessen. Der Mann springt dann schnell ins Auto, um zu seinem Abendtermin zu kommen, ich gehe noch die Himbeeren ernten. Deren Genuss wird durch die (deutlich nach dem Waschen und trocknen) auftauchende Made etwas geschmälert. Zwischendurch springe ich noch unter die Dusche und gönne mir eine intensive Einöl- und Cremerunde. Während das einzieht, beobachte ich fasziniert, wie mein Bauch wackelt, während der Nachwuchs weiter trainiert. Sehr spannend.

Nun ist schon nach zwanzig Uhr. Ich schreibe diesen Blogpost zu Ende und muss mich dann entscheiden, ob heute Abend lieber gebügelt oder gebastelt (oder beides) wird.

04.07.2018

Gewonnen

habe ich dieses Stempelset bei Barbara, die ihren Blog umgestaltet hat.

Was ich mit der Jogadame mache, weiß ich noch nicht, für die vielen Textstempel findet sich aber sicher eine Verwendung. Doch erstmal werden wir unseren Urlaub genießen und bei aktuell 34°C, ist es mir einfach zu heiß zum basteln. Der Leim gibt da auch oft auf. Wenn dann doch ein Werk fertig wird, stelle ich es hier vor.

02.07.2018

Rückblick Juni

Etwas später, weil wir Besuch hatten, der Rückblick vom Juni.

gelesen
Jojo Moyes:  Dem Himmel so nah
Die drei ??? und das Gespenterschloss
Die drei ??? Kids: Bundesliga-Alarm
Henning Mankell: Die weiße Löwin ( das aber dann abgebrochen, als klar wer, wer der Mörder ist- irgendwie war es nicht so meine Geschichte)
So lieb hab ich nur dich (Kinderbilderbuch)
sowie noch ein Buch, das schon wieder in der Bibliothek ist und dessen Titel mir gerade nicht einfällt und die "Family" und den größten Teil vom "Fluter"

gehört
viel Radio, mal wieder zwischenFall, Reinhard Mey

gegessen
  • selbstgebackenen Sauerkirschkuchen mit Sauerkirschen (Mann und Freundin haben gebacken)
  • die erste Sauerkirsch- Marmelade 2018
  • ganz viel Obst und Gemüse z.B. Aprikosen, Melone, Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Artischocke, Zucchini, Aubergine, Gurke, Tomaten
  • Gegrilltes
  • Sojaeis
getrunken
  • Wasser
  • Tee
  • bissel Limo, Saft und Cola
  • neu entdeckt: influenced Water (Wasser mit kleingeschnittenem Obst)
  • grüner Smoothie (okay: den nur gekostet, der schmeckte irgendwie ganz sehr komisch. Wahrscheinlich ist der irgendwie schlecht geworden)
gekocht
  • das Übliche
  • 6 kg Sauerkirschmarmelade
gebacken
  • nichts. Gebacken haben die anderen
gefeiert
  • laue Abende im Garten mit Grillen oder Lagerfeuer oder/und lange Quatschen
gelernt 
  • Unordnung gemacht ist schnell- aufräumen dauert 
  • wie Erste Hilfe für Kinder in 2018 geht
gesehen
  • meine Freundinnen, zum Teil mit Kindern
  • ziemlich viel Fußball
  • meine Kollegen
geärgert
  • über Kommentare, wie "Nun stell dich nicht so an- du bist bloß schwanger und das waren wir alle auch schon" 
  • das ich dieses Schuljahr nicht so beenden konnte, wie gedacht
gefreut
  • über die Zahnsache, die weniger schlimm war, als erwartet
  • über den lieben Besuch, der sich all meinen Plänen anpasste (Danke)
  • über die Erntemöglichkeiten im eigenen Garten
  • über liebe Post
  • über viele Kleinigkeiten
  • über das fertig sortiere Bastelregal und basteln mit den neuen Stempeln
  • über Verständnis
  • über einen schicken Klostergarten und nette Gespräche
  • über die Muttis, die mit mir die Abschiedsstunden gehalten haben
  • über Verständnis

gelacht 
Ich verabschiede mit einer Mutti "meine" Christenlehrekinder der Klasse 1. Es gibt für jedes Kind ein Milcheis, dass ich aber wegen meiner Lactoseintoleranz nicht essen kann. Ich esse daher keins und erkläre dem Mädchen neben mir, warum: "Da ist Milch drin und die vertrage ich nicht. Da wird mir immer ganz schlecht". Es schweigt, leckt an seinem Eis und fragt schließlich: "Aber für das Baby brauchst du doch auch Milch(bedeutungsschwerer Blick auf meine Brust). Das geht doch dann gar nicht". Ich beruhige: "Doch, das geht dann schon". Das Mädchen von gegenüber (hat gerade ein kleines Geschwisterchen bekommen) schaltet sich ein: "Muttermilch? Die schmeckt nicht. Habe ich schon probiert." Der Rest der Gruppe ist total entsetzt. Sie: "Was denn? Man muss doch alles mal probieren!"

gemacht 
  • mit großer Hilfe das Arbeitszimmer sortiert
  • Arbeit übergeben
  • im Vapiano sehr lecker gegessen
geerntet
  • viel im eigenen Garten (siehe extra Post)
gebastelt 
  • nicht wirklich, meist nur vorbereitet
gehäkelt/gestrickt 
  • weiter an der Decke 2016, auf das sie fertig werde