Der 5. Oktober ist ein Montag und ein ganz normaler Schultag hier.
Das bedeutet für mich, dass mein Wecker viertel sieben klingelt. AM ist da auch schon wach, lässt sich aber nocheinmal überzeugen noch einen Moment zu schlafen :). So kann ich alleine mich anziehen, die Dosen richten und den Tisch decken. Dann steht er auch schon hinter mir. Gemeinsam wecken wir die Große und dann ziehe ich den Kleinen an. Gegen sieben sitzen wir alle am Frühstückstisch- und schließlich findet auch jeder etwas zum Essen.
Weil die Fenster so beschlagen sind und es auch ziemlich kalt rein zieht, entscheiden wir uns heute für die Wintersachen. Das Thermometer zeigt auch nur 9C. Auf den Weg in die Kita Garderobe reißt unser Beutel unter dem Gewicht der Kastanien, sodass ich nochmal zum Auto zurück laufe(Kiste holen) und wir die Dinger dann aus der Garderobe sammeln. Schließlich landen sie aber doch noch dort, wo sie hinsollen, das Kind ist auch abgegeben- ich kann wieder starten.
Kurz vor acht stehe ich beim Netto und erledige unsere Wocheneinkäufe- zumindest das davon, was es gibt. Letzte Woche gab es kein Salz, diese Woche keine Milch. Teuer ist es trotzdem. Dann schnell nach Hause und die Einkäufe verstauen,bevor es weiter geht zu meinem neuen Job.
Ich habe nämlich seit September einen Hilfsjob bei einer Maßschneiderin,für zwei Stunden montags. Heute stehen vier Hosen zum kürzen und eine zum Auftrennen auf dem Programm. Danach essen ich zu Hause schnell die Reste von gestern (Schweinebraten) und werfe eine Maschine Wäsche an.
Viertel eins hole ich pünktlich den Sohn ab. Der ist fertig und läuft mir fröhlich entgegen. Der Vorschlag Mittagspause zu machen erntet aber Protest. Immerhin ich darf mich kurz hinlegen. Er wuselt um mich rum,bis der Wecker nach einer halben Stunde klingelt. Also stehen wir wieder auf und hängen die Wäsche zum Trocknen.
Er macht dann Pause vorm TV, ich bestelle Garn nach und fange an hier zu tippen. Dann kommt auch schon mein Mann nach Hause, sodass ich wieder starten kann: die Große abholen und zur Physiotherapie bringen.
Während ich dort warte,kläre ich die Essensbestellungen der Kinder für die nächsten Wochen, eine Imbiss Öffnungszeit (zu kurz), die Einladung für die Handarbeitsgruppe am Mittwoch, diverse Geheimnisse und plötzlich ist das Kind schon fertig.
Bei schönstem Herbstwetter fahren wir zurück. Wieder zu Hause kommen die Männer gerade vom Bäcker- so können wir gemeinsam Kaffee trinken. Danach möchte die Große gleich nach draußen, ich räume noch die Küche wieder in Ordnung, dann gehen auch der Kleine und ich raus. Mission: Eicheln sammeln für die Kita (die wiederum fürs Hirschgehege sammelt und je Kilogramm ein paar Cent bzw Euro bekommt. Bewaffnet mit zwei Eimern ziehen wir los.
Schnell gesellen sich die Große und noch zwei Mädchen aus der Siedlung dazu,sodass ich zu Hause nochmal zwei Eimer hole. Die Eicheln liegen aber auch dicht an dicht. Am Ende haben wir drei Eimer (10 Liter und 2x 5 Liter) in guten 30 Minuten gefüllt und Zeit zum wippen bzw Sonne genießen bleibt auch noch. Die Große sammelt in einem kleinen Eimer noch Blätter und kommt mit drei Äpfeln wieder,die ihr jemand frisch vom Baum geschenkt hat(Ähnlich sind wir letzte Woche an leckere Pflaumen von unserem Nachbarn gekommen, der gerade mit einem Kumpel geerntet hatte und uns welche abgab).
Wieder zu Hause lasse ich mir eine Badewanne ein. Heute kann ich sie sogar kurz alleine genießen. Der Sohn badet nach mir und Zeit für Maniküre und Pediküre bleibt auch noch.
Viertel sieben ist dann wirklich Zeit zum Abendessen machen. Anschließend bringe ich den Kleinen ins Bett, der nun schon schläft,während ich hier geschrieben habe.
Geplant ist,den Tag heute um 21 Uhr zu beenden
2019 fehlt
2017 fehlt
2015





























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