Und was soll ich sagen? Es war eine einmalig, schöne, intensive Zeit.
Gelandet sind wir in der kurklinik in Grünhain-Beierfeld. Von der Beantragung bis zum Kurstart ist ein reichliches Jahr vergangen.
Ich hatte ja vorher ein wenig Schiss, dass einer von uns Großen krank wird und der andere allein mit beiden Kindern fahren muss. Aber alle sind gesund geblieben und wir konnten zu viert unterwegs sein.
Die Kinder wurden in ihren Gruppen gut betreut. Vor allem für Am, der Na noch nicht in die Kita geht, war es eine große Herausforderung. Nachdem wir in der zweiten Woche etwas an der Betreuungszeit verändert hatten (und er meistens nur noch vormittags ging), war es auch für ihn gut. Mk ist Kita ja gewöhnt und ging an den meisten Tagen gerne und auch lange von 8-16 Uhr.
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Am im Turnraum an der Kletterwand |
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Gebastelt:Tamburins |
Wir Erwachsenen bekamen jeder einen eigenen Kurplan. Ich kam ins "leichter leben" programm und hatte neben Schulungen viel Wassergymnastik oder - Sport, Rückenkurs und Nordic walking. Spaß hat es meistens gemacht und das ein oder andere Gericht aus der Lehrküche wirds es zu Hause geben. Bei den kneippschen Güssen habe ich dann aber doch recht schnell gekniffen und nur bis zum Knie geduscht. Theoretisch hätte man sich für vieles noch zusätzlich anmelden können, dafür hätte aber Am nachmittags nochmal in die Betreuung gemusst. So hat da mein Mann mehr teilgenommen.
Mit den Kindern konnte man auch viel erleben, wobei manche Veranstaltung etwas spät am Abend war. So waren wir basteln (eine Kuscheltiereule), mit Alpaka Gustav unterwegs, zum Laternenumzug, on der Disko, zur massage und huskys streicheln.
An den Wochenenden gab es immer Ideen und Vorschläge vom Kurhaus, zum Teil auch organisiert. Wobei wir die Gelegenheit für Ausflüge nutzten-und die Tatsache dass etliche unserer Freunde nur eine gute halbe Stunde entfernt wohnten. Wir waren also viel Freunde besuchen.
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Wir mit Gustav |
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Eine unserer Seiten im Gästebuch. Wir sind auch drauf. Gemalt haben andere kreative Köpfe. |
Zu den weniger schönen Dingen gehörte es, dass wir auch mal krank waren (bzw die Kinder) und dann auch in Zimmerquarantäne saßen. Und gerade zum Ende hin, empfand ich es als zunehmend anstrengend, dass es oft ähnliches Essen gab und die Lautstärke im Speisesaal mir zu laut wurde.
Fazit: Es war eine spannende und intensive Zeit. Wir überlegen nun, ob wir in vier Jahren wieder fahren.
Ps: falls sich jemand wundert, warum wir zu viert gefahren sind: es gibt in der Klinik Mutter-Kind-kuren und Vater-kind - Kuren. So war jeder von uns mit einem Kind dort.
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