Heute also wieder die Frage "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?"
Frau Brüllen fragt und sammelt zugleich die anderen Blogger.
5: 45 Uhr: Ein Geräusch macht mich wach. Kann es erst nicht zuordnen bin aber dermaßen munter, dass wieder Einschlafen schwer fällt. Auch den Freund scheint es geweckt zu haben, er dreht sich unruhig in seinem Bett (also auf meinem quietschendendem Studentenheimsofa) hin und her. Schließlich schaffe ich es doch, denn als um 8:10 Uhr der Wecker klingelt brauche ich bissel um ihn zu finden.
Etwas später stehe ich auf, stelle fest das es draußen grau aussieht und gehe in die Küche um Frühstück zu machen, wo sich bald der Freund mit einfindet und zusieht, wie die Eier zu kochen beginnen.
Nach einem gemütlichen Frühstück zu dem sich auch noch die Mitbewohnerin nebst Freund gesellen geht es fast pünktlich zur Vorlesung. Heute ist wieder "Kirchengeschichte" an der Reihe, wir arbeiten uns vom Pietismus ausgehend weiter bis ins 20. Jahrhundert vor.
12:45 Uhr stehe ich als Vierte in der Reihe derer, die ihr Votum für die Bachelor-Thesis erhalten. Die Sekretärin gratuliert mir zum Bestehen, sucht nach dem Abschlusskolloqiuumstermin, drückt mir die Arbeit in die Hand und schon bin ich wieder draußen. Der Blick auf die erste Seite zeigt keine Note sondern nur viel Text- die Note steht dann erst auf Seite 3. Nicht ganz, was ich erwartet hatte. Während ich mir ein Brot mache, denke ich über den zuvor gelesenen Begründungstext nach. Schließlich rufe ich den Freund und meine Mutter an und informiere sie übers Bestehen und meine Gedanken. Werde aufgebaut und fange langsam doch an mich über das "gut" zu freuen- ein wissenschaftlicher Arbeiter war ich bei genauerem Durchdenken noch nie und alle anderen schriftlichen Werke zeugen von Noten im selben Bereich.
13:37 geht es etwas zu spät zur nächsten Kirchengeschichtseinheit zu den "Vatikanischen Konzilien". In der Pause klären wir, wie zufrieden alle mit ihren Voten oder Prüfern sind und mir wird erklärt, dass die Prüfungen von März bis Juli ebenfalls in die Bachelornotenberechnung eingehen. Mich freut es, einige ärgert das. Solchermaßen wieder im Gleichgewicht absolvieren wir noch die letzte Vorlesung und sind am Ende bei den "Deutschen Christen" sowie der "Bekennenden Kirche" angekommen. 16:12 ist Schluss.
In meinem Zimmer widme ich mich den Aufräumarbeiten: die Weihnachtsgeschenke werden zum Teil aufgebaut(Bücher), zum Teil verstaut (Wolle) und ich staune über die geschenkte Schokolade: laktosefreie Vollmilch mit Amaranth! Nun klärt sich auch, woher das Nachtgeräusch kam: die Schnur des Herrnhuter Weihnachtssterns (Geschenk vom Freund :) ), hat sich von der Wand gelöst. Beim Versuch die Schnur wieder anzubringen stürzt der Stern ab, weil sich die Aufhängung vom Stern losmacht. Deshalb kaufen wohl alle Plastik und nicht Papier. Die eine Zacke.. ne, das sieht man gar nicht. Jetzt weis ich jedenfalls, warum die je eine Ersatzzacke mitliefern- ist offenbar wirklich nötig (Nein, ich habe sie noch nicht benutzt!). Studentenwohnheim und Nägel verträgt sich eigentlich nicht, ist mir aber dann doch egal. Jetzt hängt der Stern an der Schnur und die ist befestigt-nochmal abstürzen verträgt der Stern sicher nicht.
Anschließend suche ich die Umfrage die der Dozent bis Donnerstag haben will, die Zettel für den neuen Bafög-Antrag und sortiere die Kopien vom Morgen und fange den Post an.
19:12 frage ich mich wo die Zeit geblieben ist und begebe mich zwecks Abendessenproduktion in die Küche. Während ich Nudeln koche und esse, ergeben sich einige Gespräche in der Küche. Zusammenfassung: Zwei sind durch die Thesis geflogen und traurig, zwei nein drei(ich ja auch) freuen sich übers Bestehen, jemand hat seine Traumwohnung gefunden, ein Fünftsemester zweifelt am Studiensinn. Schließlich kommt die Freundin vorbei und wir schauen den Film "Wunderkinder" über die ARD Mediathek. Den Versuch nebenher zu stricken gebe ich bald auf, der Film ist einfach zu bewegend und zu spannend. Danach drucke ich nur noch schnell die Zettel aus, die ich morgen lesen muss bevor der PC und schließlich auch ich in den "Schlafmodus" schalten.
Über mich, meine Familie, Basteleien, Genähtes, Glauben sowie die Welt und manches andere.
05.01.2015
22.12.2014
Weihnachtsgeschenke
Nun endlich kann ich euch einige der Weihnachtsgeschenke zeigen, denn jetzt sind sie ausgepackt. Unten die Socken für den Vater meines Freundes, der im letzten Jahr schwer begeistert davon war, dass ich stricken kann. Da habe ich aber gerade so die Socken für den Freund fertig bekommen-bin nicht die schnellste Strickerin und Männerfüße sind so groß! Daher nun dieses Jahr das Geschenk. Der Freund musste, weil er die gleiche Schuhgröße hat, Probetragen und kommentierte "so ein schönes Muster haben meine aber nicht". (Nun ja, die nächsten werden dann ein Muster bekommen, inzwischen bin ich ja keine Strickanfängerin mehr). Dafür passten sie dann auch dem Beschenkten hervorragend.
Das zweite Paar ist für meinen Vater entstanden der leider noch größere Füße hat. Trotz vorher prüfen, ob die 100g reichen würden("Socken bis Gr.46/47 ca. 100g") taten sie es nicht- da die Wolle Anfang 2014 im Urlaub gekauft worden war, hatte ich auch keine Chance noch so ein Knäuel zu bekommen. Ich habe dann aus der Not eine Tugend gemacht- nun kann er seine Socken wenigstens nicht verwechseln.
Mit Mutti habe ich in den letzten Tagen mein Sockenmusterbuch angeschaut und sie hat mich auch gleich informiert, welche ihr gefallen würden. Da bleibt die Strickliste voll... .
Das zweite Paar ist für meinen Vater entstanden der leider noch größere Füße hat. Trotz vorher prüfen, ob die 100g reichen würden("Socken bis Gr.46/47 ca. 100g") taten sie es nicht- da die Wolle Anfang 2014 im Urlaub gekauft worden war, hatte ich auch keine Chance noch so ein Knäuel zu bekommen. Ich habe dann aus der Not eine Tugend gemacht- nun kann er seine Socken wenigstens nicht verwechseln.
Mit Mutti habe ich in den letzten Tagen mein Sockenmusterbuch angeschaut und sie hat mich auch gleich informiert, welche ihr gefallen würden. Da bleibt die Strickliste voll... .
Weihnachten
Ihr Lieben,
ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest, so wie es euch gut tut sowie Zeit zum Innehalten an den Feiertagen. Kommt gut ins neue Jahr.
ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest, so wie es euch gut tut sowie Zeit zum Innehalten an den Feiertagen. Kommt gut ins neue Jahr.
19.12.2014
Weihnachtsfieber
So langsam beende ich meinen persönlichen Weihnachtscountdown. Die Geschenke sind verpackt, wie auf dem Bild unten zu sehen ist, das Zimmer ist geputzt und die Sachen in die Reisetasche verstaut. Zeit das Studienwohnheim zu verlassen.
16.12.2014
Advent, Advent...
Wie jedes Jahr geht die Adventszeit viel zu schnell vorbei.
Die Post ist immer noch nicht verschickt, aber wenigstens fertig gebastelt. Das Strickzeug ruht auch, da bis nächste Woche noch einiges anderes erledigt werden muss.
Umso mehr freue ich mich gerade über "adventlich-andächtiges" in der Zeit bis Weihnachten: im Hauskreis singen wir Weihnachtslieder, ich genieße meinen Tee-Adventskalender und die daraus entstandenen Heißgetränke,in der Küche steht ein Kerzenadventskalender.
Gestern waren wir in Herrnhut unterwegs (auf den Spuren der Herrnhuter Gemeinde und Mission) und bei dieser Gelegenheit kurz im "Sterne-Stammhaus" schauen, bevor es weiter ins Archiv ging. Dort gab es eine sehr alte Bibel, ich durfte in ihr blättern und habe über die Bilder und die Kunstfertigkeit gestaunt. Abends war ich dann zum "offenen Adventskalender" bei Geschichten, Glühwein und Kerzenschein.
Diese Woche sind noch Adventskonzert und Studentenweihnachtsfeier geplant. Für den beim Konzert ausgerichteten "Adventsbasar" entstanden die Dinge unten- die Grundformen größenteils in den Vorlesungen, Verpackung und Details dann abends.
Die Post ist immer noch nicht verschickt, aber wenigstens fertig gebastelt. Das Strickzeug ruht auch, da bis nächste Woche noch einiges anderes erledigt werden muss.
Umso mehr freue ich mich gerade über "adventlich-andächtiges" in der Zeit bis Weihnachten: im Hauskreis singen wir Weihnachtslieder, ich genieße meinen Tee-Adventskalender und die daraus entstandenen Heißgetränke,in der Küche steht ein Kerzenadventskalender.
Gestern waren wir in Herrnhut unterwegs (auf den Spuren der Herrnhuter Gemeinde und Mission) und bei dieser Gelegenheit kurz im "Sterne-Stammhaus" schauen, bevor es weiter ins Archiv ging. Dort gab es eine sehr alte Bibel, ich durfte in ihr blättern und habe über die Bilder und die Kunstfertigkeit gestaunt. Abends war ich dann zum "offenen Adventskalender" bei Geschichten, Glühwein und Kerzenschein.
Diese Woche sind noch Adventskonzert und Studentenweihnachtsfeier geplant. Für den beim Konzert ausgerichteten "Adventsbasar" entstanden die Dinge unten- die Grundformen größenteils in den Vorlesungen, Verpackung und Details dann abends.
| Bücherwürmer. Leider habe ich es diesmal versäumt, Schlüsselanhänger zu machen. |
| Fröbelsterne- was pädagogisches muss bei der Ausbildung ja sein. |
| Diese sind Auftragswerke oder schon vorbestellt. |
12.12.2014
12 von 12
Letzte Woche hatten wir ja schon das eine Blogprojekt, diese Woche nun das andere: 12 von 12.
Ich sage es gleich, 12 Bilder habe ich nicht geschafft. Aber vielleicht wird es noch, der Tag ist ja noch nicht zu Ende.Hier nun erstmal der Anfang:
Ich sage es gleich, 12 Bilder habe ich nicht geschafft. Aber vielleicht wird es noch, der Tag ist ja noch nicht zu Ende.Hier nun erstmal der Anfang:
| große Freude beim Öffnen des Adventskalenders heute Morgen: es ist Tigerententee drin! Das bringt mich zum lächeln und macht Freude für den Tag. |
| Vorlesungen gibt es auch. Kirchengeschichte heute vom 13. bis zum 18.Jahrhundert. |
| Arbeitseinheit am Nachmittag. Am Ende steht Vortrag, Handout und das Beispielprojekt ist angedacht. |
05.12.2014
WMDEDGT?
Ich habe es geschafft, endlich mal an "Was machst du eigentlich den ganzen Tag" teilzunehmen. Juhu, im letzten Monat des Jahres klappt es.
Heute ist Freitag, daher klingelt der Wecker sehr gemütlich um 8:25 Uhr. Stehe auf, beginne meinen Rucksack zu packen, gehe ins Bad und zum Frühstück, gebe die fehlgeleitete Post bei der Sekretärin ab, die mich bittet, nach den Vorlesungen nochmal vorbei zu schauen.
9:30 beginnt die Vorlesung zur "Kirchengeschichte", mit einer kurzen Pause geht die bis 12:45. Eigentlich sollte es heute um "Reformation und Gegenreformation" gehen. Da wir die Kreuzzüge aber letzte Woche nicht geschafft haben, werden diese ausführlich behandelt und der Inhalt von heute auf Montag verschoben.
12:45 stehe ich wieder bei der Sekretärin und kann mir gleich Hilfe suchen. Heute sind sämtliche Nikolauspakete bei ihr gelandet- die kann ich alleine gar nicht tragen. Anschließend aktualisiere ich die Vorlesungspläne an der Brüderhauspinnwand.
13:00 Da die Mitbewohner erst noch kochen wollen, verschiebe ich mein Mittagessen und packe erst noch den Rucksack fertig. Bei mir gibts die Reste des Kartoffel-Tomaten-Auflaufexperiments von Mittwoch.
Nachdem ich wieder viel zu zeitig fertig bin, ist der Plan mit dem Bus 14:45 in die Stadt zu fahren. Auf dem Weg zur Haltestelle gabelt mich allerdings der Mitbewohner auf, der das gleiche Ziel hat. Bin daher viel zu zeitig am Bahnhof und vertreibe mir die Zeit in der neueröffneten Drogeriefiliale. Sieht hübsch aus.
Mit der Mitfahrgelegenheit geht alles gut, wir sind pünktlich in Löbau, sodass ich noch einkaufen gehen kann, bevor der Freund mich abholt. Entgegen des ursprünglichen Planes geht es nicht nach Hause sondern in seine neue Gemeinde, wo er sich mit dem Sonntagsgottesdienstprogramm auseinandersetzt, während ich mir im Nebenraum (wo es wärmer ist) die Zeit mit lesen und Klavier üben vertreibe. Nachdem er mir den Ablauf noch vorgespielt und sein angemietetes Zimmer gezeigt hat, fahren wir hungrig heim.
Er kümmert sich um den Kater, während ich alle Zettel in der Küche lese, das Backpapier suche und den Herd für das Abendessen heize.
Den Abend verbringen wir mit Pizza vor dem Fernseher, wo wir auf "Fluch der Karibik 2" stoßen und trotz Müdigkeit bis zum Ende schauen. Danach schnell ins Bad und ab in die Federn.
Den Link zu den anderen Tagebuchbloggern gibt es hier
Heute ist Freitag, daher klingelt der Wecker sehr gemütlich um 8:25 Uhr. Stehe auf, beginne meinen Rucksack zu packen, gehe ins Bad und zum Frühstück, gebe die fehlgeleitete Post bei der Sekretärin ab, die mich bittet, nach den Vorlesungen nochmal vorbei zu schauen.
9:30 beginnt die Vorlesung zur "Kirchengeschichte", mit einer kurzen Pause geht die bis 12:45. Eigentlich sollte es heute um "Reformation und Gegenreformation" gehen. Da wir die Kreuzzüge aber letzte Woche nicht geschafft haben, werden diese ausführlich behandelt und der Inhalt von heute auf Montag verschoben.
12:45 stehe ich wieder bei der Sekretärin und kann mir gleich Hilfe suchen. Heute sind sämtliche Nikolauspakete bei ihr gelandet- die kann ich alleine gar nicht tragen. Anschließend aktualisiere ich die Vorlesungspläne an der Brüderhauspinnwand.
13:00 Da die Mitbewohner erst noch kochen wollen, verschiebe ich mein Mittagessen und packe erst noch den Rucksack fertig. Bei mir gibts die Reste des Kartoffel-Tomaten-Auflaufexperiments von Mittwoch.
Nachdem ich wieder viel zu zeitig fertig bin, ist der Plan mit dem Bus 14:45 in die Stadt zu fahren. Auf dem Weg zur Haltestelle gabelt mich allerdings der Mitbewohner auf, der das gleiche Ziel hat. Bin daher viel zu zeitig am Bahnhof und vertreibe mir die Zeit in der neueröffneten Drogeriefiliale. Sieht hübsch aus.
Mit der Mitfahrgelegenheit geht alles gut, wir sind pünktlich in Löbau, sodass ich noch einkaufen gehen kann, bevor der Freund mich abholt. Entgegen des ursprünglichen Planes geht es nicht nach Hause sondern in seine neue Gemeinde, wo er sich mit dem Sonntagsgottesdienstprogramm auseinandersetzt, während ich mir im Nebenraum (wo es wärmer ist) die Zeit mit lesen und Klavier üben vertreibe. Nachdem er mir den Ablauf noch vorgespielt und sein angemietetes Zimmer gezeigt hat, fahren wir hungrig heim.
Er kümmert sich um den Kater, während ich alle Zettel in der Küche lese, das Backpapier suche und den Herd für das Abendessen heize.
Den Abend verbringen wir mit Pizza vor dem Fernseher, wo wir auf "Fluch der Karibik 2" stoßen und trotz Müdigkeit bis zum Ende schauen. Danach schnell ins Bad und ab in die Federn.
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