Schon eine Weile frage ich mich, wo meine Zeit hin verschwindet. Dabei ist die Frage an sich schon falsch. Statt: "Wohin geht meine Zeit", müsste ich mich fragen "Was mache ich mit meiner Zeit"? Auf alle Fälle nicht immer das, was ich gerne machen würde. Derzeit stehen im Studium die sogenannten Großentwürfe an. Das heißt ich bereite eine Stunde oder Einheit vor, zu der ich dann auf 15- 20 Seiten begründen darf, warum ich welchen Schritt wie mache. Am Ende steht eine Prüfung, was meinen Anspruch nach oben schraubt. Ob ich das später auch immer so genau tun werde? Keine Ahnung.
Die letzen Wochen war ich mit lieben Menschen unterwegs: mit Freunden beim Bowling, mit meinen Eltern zu einem Ausflug auf dem Jesken(Liberec) bei dem wir unvermittelt in Dreharbeiten herein geraten sind, im Kino zu "Vaterfreuden", auf einem ganz privaten Klavier/Orgelkonzert. Dafür hatte ich dann keine Zeit für andere Menschen. Nebenbei habe ich über der Hausarbeit über Entwicklungsmodelle gebrütet. Nun ist Christenlehre dran zum Thema "Lernen mit dem Leid umzugehen". Die Motivation dafür ist phasenweise stark oder gar nicht vorhanden.
Diese Woche bin ich eines Abends ins Bett gegangen und habe überlegt, was ich den ganzen Tag gemacht hatte: gelesen(für den Entwurf und ein Stück in einem guten Buch), die WG- Räume gewischt, mit einem älteren Herrn einen Spaziergang gemacht, mit mehreren Leuten telefoniert, eine Socke weitergestrickt und noch ein paar Kleinigkeiten. Dann war der Tag um. Was davon wird wohl später nochmal Relevanz haben?
Ich möchte meine Zeit bewusster gestalten. Mich fragen, was ich tun will. Und manche Dinge einfach mal noch einen Tag liegen lassen.
Über mich, meine Familie, Basteleien, Genähtes, Glauben sowie die Welt und manches andere.
22.02.2014
27.01.2014
Bild des Tages
... und schon wird der Raum zum reißenden Fluss. Man nehme einfach ein Stück Kreide und zeichne ein paar Wellen nebst Fischen.
26.01.2014
Fremdsprache
Vor kurzem bekam ich folgende Nachricht: "Bei uns sehen. Liebe Grüße". Ich war einigermaßen verwirrt, wohnte der Absender doch etliche hundert Kilometer entfernt. Außerdem war das nächste Treffen fest im Kalender eingetragen. Warum sollten wir uns sehen?
Bis ich auf die Lösung kam: Der Schreiber verwendete, wie ich, die SMS- Schreibhilfe T9. Da wird dann aus "Regen" ganz schnell mal "sehen". Seitdem bin ich auf der Suche nach weiteren Verschreibern: "Bin im aus" ist schon traurig- stattdessen saß meine Freundin im "Bus" auf dem Weg zu mir. Der angekündigte "Rudi" vor meiner Tür war dann auch nicht der mir heimlich verschwiegene Bekannte einer Freundin, sondern einfach nur die sächsische Variante von "stehen"(ohne -en).
Tja, so kann es sein. Wobei mich schon interessieren würde, warum das Programm "Rudi" kennt, ich ihm im christlichen Kontext so gebräuchliche Worte wie "Segen" aber erst lernen muss. Nichts ist perfekt.
Meine Oma verriet mir letztens das sie den Text immer so lange umformuliert, bis "das blöde Handy endlich kapiert, was ich schreiben will". Was für eine geniale Lösung.
Bis ich auf die Lösung kam: Der Schreiber verwendete, wie ich, die SMS- Schreibhilfe T9. Da wird dann aus "Regen" ganz schnell mal "sehen". Seitdem bin ich auf der Suche nach weiteren Verschreibern: "Bin im aus" ist schon traurig- stattdessen saß meine Freundin im "Bus" auf dem Weg zu mir. Der angekündigte "Rudi" vor meiner Tür war dann auch nicht der mir heimlich verschwiegene Bekannte einer Freundin, sondern einfach nur die sächsische Variante von "stehen"(ohne -en).
Tja, so kann es sein. Wobei mich schon interessieren würde, warum das Programm "Rudi" kennt, ich ihm im christlichen Kontext so gebräuchliche Worte wie "Segen" aber erst lernen muss. Nichts ist perfekt.
Meine Oma verriet mir letztens das sie den Text immer so lange umformuliert, bis "das blöde Handy endlich kapiert, was ich schreiben will". Was für eine geniale Lösung.
07.01.2014
2014
Ein neues Jahr hat begonnen. Ich bin gespannt, wie es wird.
Den Jahreswechsel habe ich dieses Mal, dank einer freundlichen Einladung, im Urlaub verbracht:
Den Jahreswechsel habe ich dieses Mal, dank einer freundlichen Einladung, im Urlaub verbracht:
| Bodenmais |
| Besuch bei den Joska Glaswerken in Bodenmais |
| Ein Ausschnitt aus dem Glasgarten |
| Ski fahren am großen Arber. Jeder hat mal klein angefangen.... . |
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| Zum Abschluss ging es auf die richtige Piste. | Bild: Julia Blank |
| Wanderung am Neujahrstag. |
13.12.2013
Dezember
Auf einmal ist Adventszeit geworden. Die geplante OP und ihre Nachwirkungen sind überstanden, im Advent geht es mit großen Schritten voran. Entstanden ist dieser Kalender, der inzwischen ein Fensterbrett ziert.
Ansonsten ist Großbastelzeit und studienbedingt Großkampfzeit bei Entwürfen.
Bald ist Weihnachten. Da geplant ist, dieses Jahr im Urlaub ausklingen zu lassen, wird es hoffentlich bald entspannter.
Ansonsten ist Großbastelzeit und studienbedingt Großkampfzeit bei Entwürfen.
Bald ist Weihnachten. Da geplant ist, dieses Jahr im Urlaub ausklingen zu lassen, wird es hoffentlich bald entspannter.
03.11.2013
Herbst 2013
So richtig viel gibt es gerade nicht zu schreiben.
Nachdem ich dieses Wochenende unfreiwillig krank war, werde ich nächstes Wochenende geplant krank sein. Trotzdem hat es gestern zu einem Spaziergang gereicht, bei dem dieses schöne Vogelheim vor meine Linse kam.
Ansonsten: alles gut, vieles schön. Nur der Regen ist nicht so meins. Aber was soll man sich auch beschweren im November.
Nachdem ich dieses Wochenende unfreiwillig krank war, werde ich nächstes Wochenende geplant krank sein. Trotzdem hat es gestern zu einem Spaziergang gereicht, bei dem dieses schöne Vogelheim vor meine Linse kam.
Ansonsten: alles gut, vieles schön. Nur der Regen ist nicht so meins. Aber was soll man sich auch beschweren im November.
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