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17.04.2022

Frohe Ostern

 Mit den vielen Bildern unserer "Ostereier.Kollektion 2022" wünsche ich euch ein Schönes Osterfest.

Das sind meine dieses Jahr, hergestellt mit Wachsreserviertechnik.

Hier habe ich mich mal in Bossiertechnik (buntes Wachs aufs Ei auftupfen) probiert.

Zum Vergleich mal echte sorbische Ostereier (gekauft)

Die sehen wirklich von allen Seiten toll aus.

Hasi und die bunten Eier hat MK verziert.

Traditionell werden hier Hasen am Ostermorgen gebacken- nach einem alten Familienrezept. Und weil wir zwei verschenkt haben, gibt das auch einen Haken beim Jahresbingo- "Gruß aus der Küche".


22.03.2022

"In der Osterhasen-Malerwerkstatt..."

 ... oder so ähnlich. 

Ich habe mal wieder einen Kurs zum "Eier bemalen mit Wachsreserviertechnik" gemacht. Irgendwie vergesse ich meist, daas mit den Fotos. Hier zeige ich euch einen kleinen Einblick:



Die Ruhe vorm Anfang: fast alles ist vorbereitet.
Mittendrin: geordnetes Chaos auf den Tischen.
Die ersten Eier entstehen.


Hiere wurden violette Eier bevorzugt. Das dunkle war ein braunes Ei.

Orange und grün sind auch interessante Farben.

rosa-violett: die Farben des Tages.


Mal eins von ganz nah.

Hier andere Muster.

Im zweiten Teil konnte man noch Ostereier-Karten ausmalen und die Schachtel von außen schön gestalten.


Mir hat es wieder großen Spaß gemacht. 


Mehr Infos zu den Vorlagen und weiteres Wissenswertes gibt es hier.

Mehr zur Technik steht hier.

24.03.2015

Ostereier

Wie gestern schon gezeigt, durfte ich am Wochenende mit zum Ostereier bemalen. Wobei "bemalen" eigentlich nicht der richtige Ausdruck ist, wurden die Eier doch wie es im sorbischen Teil der Oberlausitz weit verbreitet ist, mit der Wachstechnik gestaltet. Eingeladen hatte eine gute Bekannte meines Freundes die das schon seit Jahren hobbymaßig macht. Das ich dabei sein durfte hat mich sehr gefreut,ein paar Fotos sind nebenbei auch entstanden und wer es nachmachen will, kann es gern selbst versuchen.
Weil alles liebevoll vorbereitet war, kann ich bei einigen Arbeitsschritten nicht sagen was genau verwendet wurde aber ein wenig suchen im Netz hilft sicher weiter.

Zunächst wurden die Eier mit Essig vom Stempel befreit und anschließend im Ganzen abgerieben (dadurch soll die Farbe später besser halten). Wir haben rohe volle Eier verwendet. Der Vorteil daran ist, dass diese schön im Farbbad untergehen, der Nachteil dass das fertig verzierte Ei unter Umständen beim Ausblasen kaputt gehen kann.
Vorbereitet waren schon
- Federn, die in verschiedene Formen zurecht geschnitten wurden
- andere Dinge zum Auftragen (Stecknadeln)
- Eierfarben zum Färben und die
- Löffel mit Wachsmischung
- Schablonen und Bleistifte zum Muster anzeichnen

Zunächst wird das Wachs geschmolzen und anschließend schnell auf das Ei getupft. Diese Stellen bleiben später weis.

Hier seht ihr meinen Arbeitsplatz und den ersten aufgetragenen Kreis aus Punkten.
Anschließend wurde das Ei in ein Farbbad gesetzt (man färbt von hell zu dunkel) und ein weiteres betupft. Man arbeitet also immer an mehreren Eiern gleichzeitig. Ist die gewünschte Farbintensität erreicht, wird das Ei aus dem Bad genommen und getrocknet.
Danach wird eine weitere Wachschicht aufgetragen und das Ei in einer andern Farbe gefärbt.
Das orange und gelbe Ei waren jeweils 1x im Farbbad, das grüne Ei schon zweimal (erst gelb, dann grün).
So sahen meine Versuche drei und vier nach der dritten Färbung aus.
Hier noch ausgewählte Exemplare von anderen Anfängern und Profis.

Nun muss nur noch das Wachs entfernt (über einem Teelicht) und das Ei ausgeblasen werden. Danach einen Aufhänger anbringen und fertig.

Für meine sechs Eier mit durchschnittlich drei verschiedenen Farben habe ich 3 Stunden zum Muster auftragen sowie etwa 1 Stunde zum Wachs entfernen benötigt.