12.09.2015

12 von 12

Hier nun meine 12:

Blick aus dem Fenster: Es wird sonnig!
Heute steht Wohnungsputz auf dem Programm. Das Bad ist schon sauber.
Wäsche zum Waschen in die andere Etage gebracht.
Mich gefreut, dass ich die Himbeeren abernten darf, ohne sie gepflanzt zu haben.

In anderen Gärten meine Lieblingsblume entdeckt...

... und eine Amsel auf dem Rückweg vom Einkaufen getroffen.

Hier fährt auch eine Straßenbahn direkt vor der Haustür.

Zettel und Bücher für nächste Woche zusammen geordnet: Religion für Klasse 8 und 10, Grafik-DVD und Kinder-CD für alle Gruppen, "Sturmstillung" für den Kindergottesdienst (morgen) und "Das kleine Ich bin ich" für die CL-Kinder. Für die ist auch das Vornamensbuch, zum "Ichsein" gehört auch zu wissen, was der eigene Name bedeutet.

In der Gemeindeküche gebacken...

... und das Backwerk gekostet. Ein wenig Übung mit dem Gasherd brauche ich noch.
Boot falten für den Kindergottesdienst wiederholt...

... und zum dritten Mal das Poster an die Wohnzimmerwand gehängt.



Das war es für dieses Mal. Caro sammelt wieder hier.

09.09.2015

Ausflug

Manchmal kommt man ganz unverhofft zu einem Ausflug, so wie ich gestern. Ich durfte nämlich die Klasse 6 auf ihrem Wandertag begleiten. Der ging zur Talsperre Pirk, sodass ich gleich auch noch etwas von der neuen Umgebung kennen lernte. Dort gab es dann einen Vortrag und ein längeres Picknick. Mit der Bahn gings dann wieder heim, zum Baden war es leider doch zu kalt.


05.09.2015

WMDEDGT?

Heute ist der 5. des Monats. Zeit für WMDEDGT? Unser Tag ist schnell erzählt:
7:35 Uhr klingelt uns der erste Wecker aus dem Schlaf. Es dauert abr noch ein wenig, bevor wir dann doch aufstehen. Ich gehe Haare waschen, während der Freund Brötchen, Brot und Kuchen besorgt. Wir frühstücken, ich hole noch die Wäsche vom Boden und viel zu schnell ist es 9:35 Uhr.
Von 10-16 Uhr nehmen wir am wirklich tollen Workshop von Mike Müllerbauer teil und lernen neue Kinderlieder mit Bewegungen kennen.
Danach brauchen wir erstmal eine Pause, ich bin müde von der Woche und wir sind wirklich viel herumgehüpft bei dem Workshop. Wir reden und schauen einen Leichtathletikwettbewerb im Fernsehen an. 19:25 Uhr sind wir dann doch nochmal im Einkaufsmarkt, um noch ein paar Kleinigkeiten zu erstehen.
Und nun haben wir Abendbrot gegessen und machen noch einen entspannten Abend.

Die anderen hier.

03.09.2015

Rezension zu "Einmal täglich"

Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie es in einer Apotheke so zugeht und ob Apotheker Humor haben? Dann ist das Buch "Einmal täglich" von Pharmama vielleicht etwas für euch.

Ich bin über den Blog vom Kinderdoc auf Pharmama gestoßen und "hängen geblieben". Wie sie den Alltag in ihrer Apotheke beschreibt und daneben viel Interessantes postet, ist meistens einfach zu komisch. Über ihren Blog bin ich auch an ihr zweites Buch gekommen*, welches ich euch hier vorstelle:

erster Eindruck
Eine Hand reicht eine Tablettenschachtel über den Tresen. Ein Vorgang, wie er in der Apotheke wohl jeden Tag mehrere hundert Mal geschieht. Das Cover gefällt mir wirklich gut, in seinen Grau-,Grüntönen und bei jedem Draufschauen sind mehr Details zu entdecken. Mein zweiter Eindruck: groß. Mit rund 25x 19cm ist mir das Buch aber zu groß, um es in einer Handtasche zu verstauen und unterwegs zu lesen. 

Inhalt
Das Buch ist in 8 übersichtliche Kapitel eingeteilt, die unterschiedlich dick sind. Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Einleitung, dann folgen Zeichnungen (im Comicstil), unter denen jeweils eine kurze Erklärung zu finden ist. Für den Apothekenfremden sind hier sicher viele neue Informationen zu finden, ich als "ehemaliger Insider" habe mich an vieles zurückerinnert gefühlt. Fremdwörter werden sehr verständlich erklärt.
Die Kapiteleinteilungen sind verschiedenen Themen gewidmet, so gibt es neben "Alltag in der Apotheke" und "Festtage" auch etwas über "Apothekerin in Afrika". Ich persönlich konnte mit dem Kapitel "Ausserirdischer Besuch" wenig anfangen, was vielleicht auch am fehlenden Fansein liegt.
Ansonsten sind die Texte knapp und stimmig, die Comics treffen meist den Nagel auf den Kopf. Ich selbst hatte das Buch in rund 3 Stunden ausgelesen aber ich bin auch ein Vielleser.
Als zusätzliches Extra ist ein "Bullshit-Bingo" und ein Rätsel beigefügt.

Fazit
Mir gefällt das Buch "Einmal täglich" von Pharmama. Empfehlen würde ich es allen, die sich für die Apotheke und was hinter ihren Kulissen so passiert, interessieren. Der Preis von rund 10 Euro ist angemessen und erschwinglich. Auch für Wenigleser oder Menschen mit begrenzter Zeit ist das Buch zu empfehlen, da man nicht seitenweise Text durcharbeiten muss.
Das Buch macht Lust, einmal hineinzuschauen, wie ich in meinem WG-Zimmer gemerkt habe. Sichtbar liegen gelassen, hat der ein oder andere Besucher meines Zimmers erst geblättert und dann bald gelesen.

ISBN: 9781501058714



* Das Buch wurde mir von Pharmama zur Verfügung gestellt, weil ich bei ihrem Gewinnspiel teilgenommen hatte. Bedingung war, eine Rezension zum Buch zu verfassen, welche oben zu lesen ist.

31.08.2015

Rückblick

Da war auch der August schon um.

gesehen 
Den Harz. Am Beginn des Monats war ich bzw. waren wir nämlich noch im Urlaub in Wernigerrode.
gelesen
"Unterrichtsrezepte" von Grell und Grell. Ich gebe zu, ich bin begeistert von dem Buch. Endlich habe ich kapiert, was der Dozent uns vermitteln wollte und warum er es so gemacht hat. Seit ich die Unterrichtshospitationen nach deren Vorschlag protokolliere, bekomme ich mehr mit.
"Nur eine böse Tat" von E. George. Eigentlich mag ich ihre Krimis aber bei dem hätten es auch hundert Seiten weniger sein können.
Sonst noch ab und zu mal in eine Zeitung reingeschaut und das Matthäusevangelium, weil es gerade dran ist bei der Bibellese.
gesungen
 Jede Menge Kinderlieder zur Gitarre. Als Vorbereitung für meine zukünftige Christenlehregruppe.
getrunken
Den Tee, den ich mir aus dem Urlaub mitgebracht habe. Viel Wasser.
gegessen
Lactosefreies Joghurteis aus dem Gefrierfach und vegane Bolognese.
gekocht
Ziemlich einseitig: Nudeln mit Tomatensauce, Bratkartoffeln, Nuggets mit Reis und Gemüse. Mit zwei Kochplatten bin ich einfach (noch) nicht gewöhnt.
gepackt
Umzugskisten aus und meinen Koffer ein.
geärgert 
Das es in der neuen Stadt so viele Berge gibt und jede Menge Einbahnstraßen.
Über Menschen die intolerant sind.
gemacht
Mich in der neuen Stadt und dort gleich in der Bibliothek angemeldet. 
Farben im Baumarkt gekauft.
Hefter für das neue Schuljahr beschriftet. 
gefreut
Oh, diesen Monat gab es jede Menge zum freuen:
- über die Geburt von zwei Jungs
- das ich meine älteste Freundin besuchen war
- über Umzugshilfe
- über meinen eigenen Kühlschrank mit Gefrierfach.
- über das Wiedersehen mit den Kommillitonen
- über ein schönes Geschenk
- über das Anfängerset Tafelkreide und Magnete
- über eine Zuckertüte am ersten Schultag
gestrickt
An der Babydecke für Alwin. Nun ist sie fertig.
gebastelt
- Wolken und Sonnen
- an einer Überraschung
getanzt
Auf der Hochzeit von Freunden.
gehört
"Das letzte Einhorn" als Hörbuch. Daneben ganz viel Radio.
gesucht
Straßen, Orte und Supermärkte in der neuen Stadt.
gelernt
Wie man Handpuppe spielt und wie man Stäbchen häkelt.

Die anderen Rückblicke sammelt das liebe Schäfchen.

29.08.2015

Schulbesuch

Mit Beginn des Praktikums gehe ich auch wieder zur Schule. Jetzt allerdings aus der Perspektive "zukünftige Lehrerin für Religion". Daher habe ich ein neues Label eingeführt, unter dem ich euch aus der Schule berichten werde. Zum Lernen des Lehrerseins gehört es, einen fachfremden Lehrer einen Tag zu begleiten. So durfte ich in Klasse 5 am Deutschunterricht teilnehmen. Für die Klasse war es bereits die vierte Stunde mit der Lehrerin.
Nach Heftersuche, Teilbestimmung ("Merkteil") und der Papierklärung ("linierter Block") bekamen die Kinder folgende Erklärung: "Wir zeichnen jetzt eine Tabelle nach Anweisung. Ich sammle diese Tabelle am Ende ein, weil ich sehen möchte, ob ihr das alle könnt". Im Anschluss zeigte die Lehrerin vorn an der Tafel, bei jedem Schritt wie er ausgeführt wurde. Zu tun war*:
a) Zähle 8 Zeilen von oben ab und schreibe das Wort "Deutsch" in Schreibschrift in die Mitte der Zeile.
b) Zähle 10 Zeilen von unten ab und ziehe einen waagerechten Strich.
c) Ziehe 2 Zeilen darüber noch einen waagerechten Strich.
d) Schreibe in die 2 Zeilen "Schuljahr" und "2015/2016".
e) Ziehe nach 6 cm, gemessen vom linken Rand, einen senkrechten Strich.
f) Schreibe in die rechte Spalte in Druckschrift untereinander: "Name", "Klasse", "Schule" und "Ort" und trage deine Angaben ein.

So ungefähr sollte nun das Blatt der Schüler aussehen:
Danach wurden zu den Oberbegriffen "Sprechen", "Lesen", "Schreiben" Unterbegriffe gesucht und den Schülern die Bedeutung des Zitates "Übung macht den Meister" erklärt. Im Anschluss durften sie das eben Genannte frei im oberen Teil des Blattes ("dort, wo das Wort "Deutsch" steht) eintragen bzw. diesen Teil kreativ gestalten- dafür blieben noch etwa 15 Minuten Zeit.

Im Verlauf und Ende der Stunde zeigten sich folgende Ergebnisse bzw. Probleme (28 Schüler insgesamt):
- zehn Schüler hatten die 10 Zeilen von unten falsch abgezählt
- drei Schüler hatten erneut angefangen
- zwei Schüler hatten den waagerechten Strich nicht auf der Zeile, sondern zwischen 2 Zeilen gemacht
- ein Schüler war nicht fertig mit der Aufgabe, hatte aber 2 zerknüllte Blätter auf dem Platz
- einige Schüler hatten Probleme beim Abschreiben oder ein sehr langsames Schreibtempo
- etwa 6 Schüler hatten den Tafelanschrieb genau übernommen, ohne eigene Gestaltung
- etwa 7 Schüler hatten ein Kunstwerk aus ihrer Gestaltung gemacht

An dieser Aufgabe (für alle Nichtpädagogen) kann man ablesen:
- das Arbeitstempo und die Konzentrationsfähigkeit der Schüler
- die Rechtschreibung und das Schriftbild des Einzelnen
- die Fähigkeit, Aufgaben zu erfassen und umzusetzen

Damit ergab sich am Ende ein Bild, wie der Arbeitsstand des Einzelnen und der Gesamtklasse ist.
Für mich war es eine sehr interessante Stunde, weil ich noch einmal gemerkt habe, wie wichtig der Tafelanschrieb ist.


* Ich habe es mir nicht wörtlich aufgeschrieben, daher sind die Anweisungen nach Gedächtnis entstanden.

27.08.2015

weiter gehts

Auf mehreren Blogs habe ich in den letzten Tagen etwas über #bloggerfuerfluechtlinge gelesen. Die ganze Debatte geht mir sehr nach. Hier einige Beobachtungen dazu aus P. : hier scheint das alles kein Problem zu sein. Menschen anderer Hautfarben gehören zum normalen Stadtbild. Ihnen wird geholfen, wenn sie eine Frage haben (beobachtet beim Schulzeugeinkauf und an der Bushaltestelle). Ja, auch hier sind viele dieser Menschen in Parks anzutreffen, weil ihnen langweilig ist.
Aber: fremde Menschen gehören hier selbstverständlich dazu.

Bei den Schulhospitationen fällt mir auf, dass Kinder aus Jamaika, Japan, Indien, der Ukraine ... selbstverständlich in den Klassen sitzen. Vielleicht ist hier deshalb die Ablehnung nicht so groß.