05.08.2018

WMDEDGT?

Heute ist der 5. August, dass bedeutet es gibt wieder Tagebuchbloggen:
0:40 Uhr: Das Wetterleuchten geht endlich in ein Gewitter über. Mit etwas Regen und Wind. Kein Grund irgendwas an den offenen Fenstern zu ändern. Ich schaue nochmal kurz, ob wir unser E-Klavier vom Strom genommen haben- ja. Ich schlafe irgendwann ein.
Dazwischen: werde ich ab und zu wach und suche für mich und den Bauch eine bequemere Position. Irgendwas rechts neben dem Bauchnabel tut sehr weh. Aber auf der linken Seite liegen geht auch nicht mehr.
4:50 Uhr: Das nächste kleine Gewitter kommt. Viel Donner, wenig anderes.
7:10 Uhr: Der Wecker vom Mann klingelt. Wir sind wach. Ich träumer noch ein wenig im Bett umher.
7:30 Uhr: Nun klingelt auch mein Wecker, also langsam raus aus den Federn. Anziehen, Bad, Frühstück. Blumen gießen und entscheiden, die Fenster lieber zu schließen, während wir außer Haus sind(die dunkle Wolke ist mir nicht geheuer).
8:35 Uhr: Ich starte mit dem Rad zum Gottesdienst. Schöne Musik, gute Predigt, angenehm temperierter Raum.
10:45 Uhr: Wir sind zurück. Da es heute ausnahmsweise mal "kühl" ist (25°C) schnell alle Fenster und Türen in der Wohnung wieder auf. Im angrenzenden Kinderraum auch. Lüften ist da dringend nötig. Kurze Pause mit Laptop und Keksen.
Danach wische ich mich durch alle Zimmer(der Mann hat vorher gesaugt) und lese, während der Mann das Mittagessen zubereitet.
13:10 Uhr: Wir essen und gucken bissel fernsehen. Ich bin wohl irgendwann eingeschlafen, jedenfalls fehlt mir irgendwo ein Stück. Ich fange an zu basteln, doch als ich alles bereit gelegt habe, möchte der Mann einen Ausflug machen. Basteln läuft ja nicht weg.
15:10 Uhr: Wir starten mit dem Auto. Eigentlich wollten wir nur ein Eis essen, am Ende landen wir auf dem "Heidelbergfest". Ich darf eine Runde mit dem Kettenkarussell fahren und lose beim DRK (wenn ich schon nicht Blut spenden kann, ist es wenigstens für den guten Zweck). Immerhin 50% bringen jeweils einen Punkt. Super, deren Kugelschreiber mag ich sehr gerne.
17-18:45 Uhr: Wieder zu Hause treffen wir auf die Nachbarn und quatschen ein wenig. Anschließend laufen wir zu den Menschen, denen wir am Morgen eine Gurke versprochen hatten und reden bei einem kühlen Getränk auch mit ihnen ein wenig.
ab18:50 Uhr: Ich schließe die Fenster in den Kinderräumen (bevor ich es später vergesse). Wir beschließen, mit dem Abendessen noch etwas zu warten. Daher erst noch bloggen.
Heute Abend noch ein wenig Basteln oder Häkeln.

Liste und Impuls: Frau Brüllen

03.08.2018

Freitagsfüller

Wird Zeit, dass hier mal wieder Ordnung einzieht. Darum heute ein Füller:
1. Nach welchen Kriterien man das Wetter beurteilt ist individuell verschieden.
2.  Schon wieder Freitag und ich habe manches immer noch nicht gemacht .
3.  In meinem Bett sind derzeit mehr Kissen als sonst.
4. Der Anbau von Tomaten hat sich dieses Jahr wieder mal richtig gelohnt.
5.  Anstatt sich auf das Schöne, Positive zu konzentrieren ist manchmal einfach kurz Heulphase .
6. Im  Restaurant Schloss Schweinsburg waren wir diese Woche zum Candle Light Dinner.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf stricken und basteln , morgen habe ich geplant,ein wenig Haushalt zu machen und Sonntag möchte ich in die Kirche zum Abkühlen (da sind so herrliche 16 °C drin) !

Sammlung und Impuls: Barbara

01.08.2018

Rückblick und 12tel Blick

Da war auch schon der Juli wieder vorbei. Für uns ein sehr schöner Monat, weil wir im Urlaub waren und viele liebe Leute getroffen haben.
Ich beginne mit dem Aktuellsten: dem 12tel Blick in unseren Garten. Gesammelt wird er bei Eva.

Wie gut, dass der Goldregen so kräftig ins Bild ragt- da sieht man den verbrannten Rasen nicht mehr so doll. Ansonsten hätte ich mir mehr Gedanken um die Perspektive machen können- irgendwie sehen sich die Bilder doch recht ähnlich. Nächstes Jahr dann vielleicht.

Nun noch der übliche Rückblick:
gelesen
Peter Reichard: Der Entführungsfall Natascha Kampusch. (Aber nur zu zwei Dritteln. Irgendwann wurde mir das detailgetreue Aufbereiten, wann welcher Politiker etwas vertuscht hatte, dann doch langweilig)
Francine Rivers: Leotas Garten
gehört
viel Radiomusik
ein Kurkonzert
gegessen
veganes Eis
Wiener Schnitzel mit Pommes
sehr, sehr leckeres Himbeersorbet
getrunken
wieder vielWasser und Tee
Heidelbeerlimonade
Almdudler
gekocht
Zucchinissuppe
sonst meist kochen lassen
gebacken
Johannisbeermuffins mit Schokolade
gesehen
viele Berge
fleißige Bienen
geärgert
über die Hitze in der Wohnung 
gefreut
über die erste Urlaubspostkarte
über unseren Urlaub
über Wolleeinkäufe
über Kinderkleidung
gemacht
einen Kreissaal besichtigt
geschrieben
Urlaubspost an wenige Leute
gebadet
im Wolfgangsee
in einem anderem See
im Waldbad
geerntet
Ja, so sieht es bei uns aus. Wir ernten fleißig: Zucchini, Gurken, Tomaten, Brombeeren. Bei der ersten reifen Paprika war leider ein Tier schneller.
gebastelt
zwei Karten
gehäkelt/gestrickt
wenig- es ist einfach gerade zu heiß dazu

25.07.2018

12 von 12 am 25.

Irgendwie ging es nicht, meine "12 von 12" zu veröffentlichen. Entweder es gab kein Internet oder ich hatte keine Zeit. Nun aber:
Wir sind im Urlaub: Morgen in den Österreich.

Als wir auf dem Parkplatz ankommen, ist er noch schön leer.

Wir wandern um den Schwarzensee und genießen die fantastischen Ausblicke, wie diesen hier.

Auch die kleinen Dinge am Wegesrand muss man sehen.

Wollen wir noch zur nächsten Hütte? Nein, wir biegen links ab und umrunden an diesem Tag nur den See.

Blümchen am Weg.

Etwas zur kleinen Erfrischung zwischendurch....

... und zu einer etwas größeren(wenn man denn Badezeug dabei hat, sonst nur die Füße).

Mittagessen für mich.

Das Bild vom Bauch- wächst weiter.

Stadtbummel durch St.Gilgen. Hier das Rathaus.

Blick über den Wolfgangsee.
Da Caro plötzlich krank geworden ist, diesen Monat ohne Liste zum sammeln.Ihr neuster Post klingt aber, als wäre die Ursache gefunden und sie selbst auf dem Weg der Besserung.

13.07.2018

Lapbook "Jesus sucht Freunde" bzw. "Mit Jesus unterwegs"

Eigentlich wollte ich mit meiner ersten und zweiten Klasse Lapbooks zu Jesus und Ostern machen. Allerdings kam dann das Leben dazwischen.... Nun sind auch schon Sommerferien, sodass ihr nun nur die halbfertige Version zu sehen bekommt und die Idee, die dahinter stand.
Berge im Hintergrund, der See und darauf das Fischerboot.

Informiert hatte ich mich zu Lapbooks im Internet mittels Suchmaschiene.
Da der sächsische Lehrplan Religion für Klasse 1/2 über zwei Schuljahre geht, ich aber für mich zwei verschiedene Titel brauchte (auch, um 1 und 2 auseinander zu halten), hieß das Thema in Klasse 1 "Jesus sucht Freunde" und in Klasse 2 "Mit Jesus unterwegs". Verortet ist es im Lernbereich 3 ("Einblick gewinnen in das Land und Leben zur Zeit Jesu" und ausgewählte Jesusgeschichten) sowie im zweiten Wahlpflichtthema( "Das Leben zur Zeit Jesu").

Theoretisch könnte man das Ganze auch aufeinander aufbauen aber da ich als kirchliche Lehrkraft meist nur ein Schuljahr an derselben Schule bin, hat sich bisher noch keine Gelegenheit dazu ergeben.
Die Kinder kannten die Methode "Lapbook" noch nicht, sodass ich im Inhalt wenig Wahlmöglichkeiten gelassen habe(ja, das wiederspricht zum Teil dem Lapbook-Ansatz). Mir ging es vor allem um eine Grundeinführung und die Ergebnissicherung, die im Lapbook nochmal anders wirkt.
Ganz andere Berge, wieder der See, diesmal Fischer im Boot und noch einiges an Fischen und Oktopussen im See.

 Gestartet bin ich für die Erstklässler mit der "Reise an den See Genezareth" nach Elisabeth Buck. Zunächst mussten wir das Lapbook falten, dann wurde der See gestaltet(wer wollte mit Pflanzen) und noch die Berge im Hintergrund gemalt.

Wieder andere Berge, der See mit dem Fischer im Fischerboot und einem großen Fischfang im Netz.
In der Stunde danach lernten wir den Beruf des Fischers am Beispiel von Simon Petrus kennen, falteten das Boot und brachten das Fischernetz an. Die Kinder durften wählen, ob sie den Fischer ins Boot malen wollten und auch welchen Teil des Fischzuges sie gestalteten. Einige malten richtige Unterwasserwelten mit Tauchern und Quallen.
Nochmal Berge, See, Boot und Levi der Zöllner am See.

 Die Woche drauf schauten wir uns an, wie die Leute lebten,mit dem Fokus auf die Häuser. Dazu nutzen wir ein Bild in einem Schulbuch für Klasse 5/6. Den Einblick in das Haus erarbeiteten wir mit Hilfe der Kopiervorlage der"Reli-Reise" vom Klett- Verlag. Fürs Lapbook habe ich die entsprechend der Hausgröße angepasst.

Berge, See, zwei Fischer im Boot, Wassertiere und der Zöllner neben seinem Haus.
Außerdem lernten die Kinder noch einen zweiten Beruf kennen, den des Zöllners.Die schnellen malten dann den Zöllner noch neben das Haus.
Auch hier wieder die Berge und der See, dazu ein Fischer im Boot und einer in der Mitte vom Blatt.
 
Die große Leerfläche in der Mitte, wollte ich in der Woche darauf füllen lassen. Angedacht war, die Geschichte der Kindersegnung darzustellen und sich selbst dazu ins Verhältnis zu setzen. Damit wäre das Thema in Klasse 1 abgeschlossen gewesen. Das musste dann leider wegfallen.
Immerhin habe ich geschafft noch jedem Kind eine Rückmeldung zu geben, wie es in seinem Lapbook gearbeitet hat (mit Smileys).
Hier noch das letzte Bild: Berge, Fischerboot und Fischer wieder in der Mitte vom Blatt.

 Da unklar war, inwieweit die Zweitklässler schon mit dem Thema beschäftigt waren, bin ich bei denen etwas anders vorgegangen. Außerdem hatten "meine" ein deutlich höheres Arbeitstempo als die Erstklässler.
Hier erfolgte der Einstieg über die Karte von Israel (ebenfalls "Reli-Reise") mit der Verortung von Meeren und Seen. Diese wurde farbig gestaltet. Im Unterschied zur ersten Klasse kann man hier den See nach oben klappen und findet das verlassene Fischernetz, mit dem Satz "Simon Petrus, du bist ein Menschenfischer"-von den Kindern vorgeschlagen und ausgewählt. Danach habe ich mit den Kindern die verschiedenen Berufe erarbeitet, hier mit dem "Spurenlesen 1/2" aus dem Calwer-Verlag. Zur Wiederholung und Festigung haben wir diese dann in der folgenden Stunde beim Leben in der Stadt gesucht und benannt. Hier zeigten sich meine Schüler so interessiert, dass wir die Geschichte von Levi nicht mehr behandeln konnten, sondern nur noch das Haus aufklebten. Das Kästchen unten rechts ist ein Leporello, auf dem man die 12 Jünger findet. Dazu hätte dann die "Heilung des Bartimäus" gehört.
Meine Version des fertigen Lapbooks - so sollte es in der Theorie werden.

Das Bild zeigt mein Lapbook, wie ich es mir fertig vorstelle, da die der Zweitklässler in der Schule verblieben und dann von meiner Vertretung zurückgegeben wurden. So konnte ich den Kindern auch keine Rückmeldung mehr geben.

Insgesamt hat es sehr viel Spaß gemacht, das Lapbook zu erarbeiten und zu gestalten. Wenn ich es irgendwann mit einer Klasse noch einmal mache, würde ich in Klasse 1 die Mittelseite gestalten(Berge, See, Haus, Menschen) und in Klasse 2 dann entsprechend auf den Seitenklappen erweitern (Karte, Berufe, Jünger-Leporello, evtl. Merkheft zum Haus).

05.07.2018

WMDEDGT?

Wie jeden 5 will Frau Brüllen wieder wissen: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?". Das frage ich mich manchmal auch...

Ich liege im Bett und will endlich schlafen, es ist schon heute und vor dem offenen Fenster ein wütendes Gekreische. Da ich endlich herausfinden will, ob es "nur" die Katzen sind oder doch mehrere Tierarten aufeinander treffen, stehe ich nochmal auf. Ich sehe zumindest einen der Kontrahenten: eindeutig Marder, wohlgenährt.

Schließlich kommt der Mann auch in sein Bett, schläft kurz darauf wie seine regelmäßigen Atemzüge beweisen (wie macht der das?) und ich bin munter. In meinem Bauch turnt aber auch unser Nachwuchs fröhlich umher. Vielleicht hilft kurz aufstehen und schaukeln? Die Blase ist auch schon wieder voll.... . So geht es die halbe Nacht, ich höre regelmäßig die Glocken schlagen.

Kurz nach acht(da war ich dann gerade eingeschlafen), werde ich gefragt, ob ich mit frühstücken will. Bin noch kurz knatschig, dann gehts los: Tee kochen, Tisch decken, gemeinsam essen, Mittagessen klären- Alltagskram eben.

Ich will noch schnell die Karte für die kranke Familie fertig basteln und schreiben, aber schnell ist heute gar nicht: Leim alle, Briefumschlag in passender Größe gesucht, Posteitzahl gesucht (und endlich die neue Adresse ins Addressbuch einegtragen), Text verfasst.
Dann ist es auch schon Zeit zum "Sport" aufzubrechen. Kurz können wir noch quatschen, weil der Raum noch besetzt ist. Trotz 30°C treffen sich 12 Frauen zu "sanften Bewegungen in der Schwangerschaft", gemeinsam schwitzt es sich einfach besser. Heute mit häufigeren Trinkpausen. Nach einer Stunde ist es geschafft. Beim Entspannungsteil turnt wieder jemand kräftig in mir(war ja auch Bewegung angesagt). Wir verabschieden uns alle in die Sommerpause, denn die Kursleiterin hat Urlaub.

Gegen 13 Uhr bin ich wieder zu Hause, wo der Mann zum ersten Mal Brühnudeln kocht. Ein sehr leckeres Essen an so heißen Tagen. Danach lese ich ein wenig und versuche anschließend noch etwas Nachtschlaf aufzuholen. Mehrere SMS, Musik durch die Nachbarn und ein schon wieder aktives "Krümel" halten mich ab. Dann eben nicht, stattdessen computern und gucken, was bei anderen so los ist. Kurz darauf gibt es Kaffeetrinken (Eis für den Mann, Obst und Mandelhörnchen für mich).
Ich suche noch fix zusammen, was ich der Kollegin mitnehmen will und mache mich auf den Weg zu ihr. Am Ziel ist eine große Baustelle, sodass sich die Parkplatzsuche auch mit dem kleinen Auto etwas schwierig gestaltet. Die nächsten reichlich anderthalb Stunden vergehen viel zu schnell, denn ich darf in den Ordnern der Kollegin stöbern, die sie wiederum von jemandem übernommen hat. Drei Schieber voll Material, nach Themen sortiert (N. daher bekomme ich auch meine Ideen). Ich bin von der Fülle etwas erschlagen und muss erstmal sondieren, zu was ich schauen möchte. Nach den 90 Minuten raucht mir dann auch der Kopf.
Auf dem Heimweg noch schnell zur Sparkasse und Tomaten kaufen. Es gibt 6 Sorten im Supermarkt aber nur eine ist aus Deutschland.

Im Garten pflücke ich etwas Basilikum, denn heute gibt es Tomate-Mozzarella zum Abendessen. Der Mann springt dann schnell ins Auto, um zu seinem Abendtermin zu kommen, ich gehe noch die Himbeeren ernten. Deren Genuss wird durch die (deutlich nach dem Waschen und trocknen) auftauchende Made etwas geschmälert. Zwischendurch springe ich noch unter die Dusche und gönne mir eine intensive Einöl- und Cremerunde. Während das einzieht, beobachte ich fasziniert, wie mein Bauch wackelt, während der Nachwuchs weiter trainiert. Sehr spannend.

Nun ist schon nach zwanzig Uhr. Ich schreibe diesen Blogpost zu Ende und muss mich dann entscheiden, ob heute Abend lieber gebügelt oder gebastelt (oder beides) wird.

04.07.2018

Gewonnen

habe ich dieses Stempelset bei Barbara, die ihren Blog umgestaltet hat.

Was ich mit der Jogadame mache, weiß ich noch nicht, für die vielen Textstempel findet sich aber sicher eine Verwendung. Doch erstmal werden wir unseren Urlaub genießen und bei aktuell 34°C, ist es mir einfach zu heiß zum basteln. Der Leim gibt da auch oft auf. Wenn dann doch ein Werk fertig wird, stelle ich es hier vor.